
“Zerstückelte Buchstaben, Zeichenruinen und archaische Grundformen erstellen zwischenräumliche Bildzusammenhänge”
Im Zentrum der Ausstellung stehen Zeichnungen, die in einem kollektiven Arbeitsprozess entstanden sind. Linien und Schwünge zeugen vom Austausch der Gruppe, ihrer Verständigung auf dem Papier, um ein gemeinsames Ganzes zu schaffen. Es sind Momentaufnahmen eines kollektiven Schaffensprozesses, der alternative Wege der Kunstproduktion erprobt und bisher zu keinem abschließenden Ergebnis kam.
Im Wechselspiel aus Improvisation und gezielter Einflussnahme ergänzen und überlagern sich Informationsschichten, erweitern oder zerstören das Vorgefundene. Denn die Zeichnungen sind zugleich auch die Niederschrift des parallelen Gesprächs ihrer Autoren und können deren individuelle Handschriften und Herkunft nicht verleugnen.

Eröffnung: 21. Mai, 19:00
22. Mai 04. Juni, täglich außer montags: 13.00 23.00 Uhr



